Hypnose erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der Therapie, sowohl bei Klienten als auch bei Behandlern und sowohl der therapeutische, als auch der medizinische Nutzen ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Prinzipiell sind sogar viele Krankheiten mit Hypnose behandelbar, wenn wir verstehen, daß solche Krankheiten in unseren Köpfen oder durch unsere Lebensweise entstehen. Dies geschieht teilweise ganz bewußt, oftmals aber auch unbewußt.

Das Wort "Hypnose" kommt aus dem Griechischen, wo das "Hypnos" soviel wie "Schlaf" bedeutet. Hypnose ist jedoch viel mehr als das. Es ist ein natürlicher, sehr entspannter aber äußerst fokussierter Zustand von Körper und Geist, der uns vollen Zugriff auf unser Unterbewußtsein ermöglicht. Im Unterbewußtsein sind sämtliche Informationen unseres gesamten Lebens gespeichert, auch pränatale Informationen. Unser Unterbewußtsein vergißt nicht, nicht einmal die kleinsten Dinge. In vielen Fällen verbindet unser Unterbewußtsein bestimmte Situationen mit bestimmten Abwehrmechanismen oder Verhaltensmustern. Viele dieser Abwehrmechanismen sind negativ für uns und können langfristig sogar Krankheiten zu schaffen. Nachdem wir  die Symptome mit unseren modernen Medikamenten gelindert haben, ist es unbedingt notwendig, die Ursachen zu finden, die das jeweilige Symptom erzeugt haben. Dann daran zu arbeiten und diese Ursachen zu verändern, das ist der sichere Weg, um wirklich gesund zu bleiben.

Man kann den Hypnotiseur mit einem Fahrlehrer vergleichen. Der Hypnotiseur macht Vorschläge, und Du entscheidest selbst, ob Du diesen Vorschlägen folgen willst, oder nicht. Der gesamte Prozeß bedarf also immer der Zustimmung des Klienten und man kann keine Menschen gegen ihren Willen hypnotisieren. Wenn Du wirklich bereit bist, Deine Probleme intensiv zu betrachten und dann Dinge zu ändern dann hast Du eine sehr hohe Chance, all Deine Probleme auf einer tieferen Ebene zu lösen.